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Tmall Partner: die ersten 90 Tage steuern

Die ersten 90 Tage mit dem Tmall Partner: Termine, Shopzugriff und Budgetfreigaben festlegen. So prüfen Sie Lieferungen, Verkäufe und Zahlungseingänge.

In einem Büro in Hangzhou prüfen zwei Mitarbeiter einen Tmall-Global-Shop am Bildschirm und eine ausgedruckte Checkliste.

In den ersten 90 Tagen sollte Ihr Tmall Partner eine Shopprüfung, einen Preis- und Sortimentsplan, einen Aktionskalender sowie wöchentliche Berichte liefern. Vereinbaren Sie die Termine vor Arbeitsbeginn. Fehlen die zugesagten Unterlagen am Ende des zweiten Monats noch, obwohl Sie Ihre vereinbarten Beiträge geliefert haben, verlangen Sie einen schriftlichen Nachholplan.

Ein Tmall Partner, kurz TP, betreibt einen Shop im Auftrag einer Marke. Dieser Plan gilt für einen Dienstleister. Kauft ein Partner Ihre Ware selbst, braucht es einen gesonderten Kaufvertrag. Überarbeitete Produktseiten und eine Umsatzprognose können das erste Gespräch produktiv erscheinen lassen. Trotzdem muss feststehen, was die Mannschaft selbst entscheiden darf und wofür sie Ihre Freigabe braucht.

Der folgende Zeitplan ist unsere Empfehlung zur Steuerung der Zusammenarbeit. Er ist weder eine Freigabefrist von Tmall noch ein Verkaufsversprechen. Bei einem neuen Shop auf Tmall Global, dem grenzüberschreitenden Marktplatz für ausländische Händler, sind die Arbeit des Partners, die Plattformprüfung und die Ankunft verkaufsfähiger Ware getrennt zu betrachten. Bei einem bestehenden Shop bilden die bisherigen Geschäftszahlen und die Übergabe des alten Betreibers den Ausgangspunkt.

Den Arbeitsplan mit dem Tmall Partner vereinbaren

Zählen Sie ab dem vereinbarten Projektstart und halten Sie die Beiträge beider Seiten fest. Zu jedem Arbeitsergebnis gehört eine Person, die es erstellt, und eine, die es freigibt. Gerade über Zeitzonen hinweg werden Fristen ohne klaren Verantwortlichen leicht versäumt. Legen Sie jede Freigabe zusammen mit der geprüften Dokumentversion ab.

Im Vertrag stehen der tägliche Ansprechpartner und seine Vertretung sowie der Beginn der Monatspauschale. Regeln Sie, welche Arbeit während der ausstehenden Shopfreigabe enthalten ist. Die wöchentlichen Statusberichte beginnen mit dem Projektstart; Verkaufsdaten kommen hinzu, sobald der Shop handelt.

Zeitraum Lieferung des TP Beitrag der Marke Nachweis des Fortschritts
Wochen 1 bis 2 Shopprüfung, Zugriffsverzeichnis, wöchentlicher Statusbericht Händlerunterlagen, Kontozugang, bisherige Verkäufe und Bestände Marke kann Shop prüfen; Lücken sind Verantwortlichen zugeordnet
Wochen 3 bis 4 Preis- und Sortimentsplan; Startbudget Produktkosten, freigegebene Aussagen, Preisgrenzen, Bestandszusagen Jede Variante hat einen Preis und eine Bestandsentscheidung
Wochen 5 bis 6 Aktionskalender und Prüfung des Bestellablaufs Budgetfreigabe und bestätigte Verfügbarkeit im Lager Angebot, Bezahlung, Versand und Erstattung sind geprüft
Wochen 7 bis 8 Auswertung des Geschäfts und Korrekturmaßnahmen Entscheidungen zu Rabatten und Nachbestellung Wochenbericht gleicht Verkäufe mit Retouren und Zahlungseingängen ab
Wochen 9 bis 12; Prüfung bis Tag 90 in Woche 13 Plan für das nächste Quartal und Leistungsbewertung Entscheidung über Auftrag und Ausgaben Beide Seiten können Ergebnisse und nächsten Finanzbedarf erklären

Während die Plattform den Antrag prüft, kann das Team die Startvorbereitung auditieren und die Preisdatei fertigstellen. Führen Sie externe Abhängigkeiten im Bericht auf, mit Einreichungsbeleg und Datum der letzten Rückmeldung.

Mit prüfbaren Zugriffsrechten und einer Bestandsaufnahme beginnen

Das Zugriffsverzeichnis gehört zur Marke. Es nennt das Händlerkonto und die Kontakte zur Wiederherstellung. Die Verfügung über Zahlungen wird getrennt von der Freigabe von Werbeausgaben dokumentiert. Lassen Sie sich beim Start zeigen, wie Ihr Team sich anmeldet und Konto sowie Berechtigungen prüft. Ein Screenshot der Anmeldeseite sagt darüber wenig aus.

Der Kontoinhaber trägt das Risiko der Handlungen im Shop. Die folgenden Plattformbedingungen wurden am 23. Oktober 2026 geprüft.

Der Händlervertrag von Tmall Global macht den Händler für Aktivitäten über sein Konto verantwortlich. Die Übertragung des Kontos oder seine Nutzung durch andere bedarf vorheriger schriftlicher Zustimmung. Der Vertrag beschränkt außerdem die Weiterverwendung und Offenlegung von Plattformdaten und regelt den Umgang mit personenbezogenen Informationen. Quelle: Tmall Global (天猫国际), Händler-Servicevertrag, Mai 2026. https://terms.alicdn.com/legal-agreement/terms/b_platform_service_agreement/20231027155750546/20231027155750546.html

Verwenden Sie die vom Shop unterstützten Zugriffsrechte und klären Sie die erforderliche Erlaubnis mit der Plattform. Wer das Hauptpasswort teilt, kann kaum noch steuern, welche Person handelt. Der Kontoadministrator sollte vorführen, wie der Zugang eines ausscheidenden Mitarbeiters gesperrt wird.

Taobaos Unterkontovertrag sieht berechtigungsgesteuerte Zugänge für externe Dienstleister, Kontosperrung und die Abfrage von Betriebsprotokollen vor. Welche Rechte verfügbar sind, hängt vom Produkt und vom Shop ab. Quelle: Taobao (淘宝), Softwarelizenzvertrag für Unterkonten, Juni 2023. https://terms.alicdn.com/legal-agreement/terms/suit_bu1_tmall/suit_bu1_tmall201802012028_72666.html

Bei einem bestehenden Shop muss die Prüfung belegen, woher Anfangsbestand und jüngste Verkaufszahlen stammen. Ordnen Sie unerledigte Kundenfälle jeweils einem Verantwortlichen zu. Prüfen Sie Probleme mit Produktangeboten und ungenutzte Werbeguthaben gesondert. Bei einem neuen Shop ersetzt eine Prüfung der erforderlichen Unterlagen und Freigaben die historischen Geschäftszahlen.

Lesen Sie die Kontoregelung zusammen mit unserem Beitrag darüber, wer einen partnerbetriebenen Shop kontrolliert. Ist die Gesellschaft des TP als Händler registriert, halten Sie das fest, bevor Sie den Shop als Vermögenswert Ihrer Marke behandeln.

Die Preise vor dem Aktionskalender freigeben

Verlangen Sie eine nutzbare Tabelle mit einer Zeile für jede Produktvariante, die der TP verkaufen will. Sie zeigt den normalen Verkaufspreis und den niedrigsten akzeptierten Aktionspreis. Ergänzen Sie die Kosten, die für die Bewertung des Angebots nötig sind, einschließlich Versandabwicklung und erwarteter Retourenwirkung. Die Finanzverantwortlichen der Marke geben diese Rechnung frei.

Ein Gutschein kann die gesamte Marge eines Produkts aufzehren. Lassen Sie den endgültigen Zahlbetrag des Käufers vorrechnen und festhalten, wer welche Aktion finanziert.

Die genehmigten Rabattgrenzen bleiben in derselben Datei.

Prüfen Sie zugleich den Geldbedarf für den Start. Der erste Verkaufsbericht erklärt nicht, welche Mittel bereits in die Warenbereitstellung geflossen sind.

TheChinaPath-Rechnerdaten, Oktober 2026: Unser Tmall-Global-Modell legt für jedes Jahresbudget 12 Monate zugrunde. Die veränderbare Eingabe für die Lagerkaution beträgt 100.000 Yuan, die für Steuervorauszahlungen 300.000 Yuan. Zusammen sind das angenommene 400.000 Yuan Liquiditätsbedarf vor weiteren Budgetposten. Quelle: Tmall-Global-Rechner von TheChinaPath, Oktober 2026. https://www.thechinapath.com/tools/tmall-global-setup-and-run

Ersetzen Sie die Eingaben durch die Konditionen Ihres Lagers und Zollabfertigers. Es handelt sich um Budgetannahmen, nicht um Pflichtgebühren oder ein Angebot für unsere Leistungen. Der Rechner schätzt keine Dauer für die Shopfreigabe.

Der Tmall-Global-Budgetrechner trennt gebundene Liquidität von laufenden Ausgaben. Die Finanzverantwortlichen müssen wissen, wer jede Zahlung erhält und welche Belege sie auslösen. Klären Sie vor der Überweisung, was mit ungenutztem Guthaben geschieht. Setzen Sie eine Ausgabenobergrenze, die der TP nur mit Freigabe erhöhen darf.

Den Bestellablauf vor zusätzlicher Werbung testen

Der Aktionskalender nennt die angebotenen Produkte und die dafür verfügbare, verkaufsfähige Ware. Reservierte oder gesperrte Einheiten zählen nicht dazu. Notieren Sie neben dem geplanten Start die Freigabefrist und den Kampagnenverantwortlichen. Ist benötigte Ware noch unterwegs, braucht es ein kleineres Ersatzangebot oder einen späteren Start.

Prüfen Sie den Bezahlvorgang und den Weg der Bestellung durchs Lager, bevor Sie die Werbeausgaben erhöhen. Die gelistete Variante muss zum Lagerartikel passen; die angezeigten Lieferbedingungen müssen erfüllbar sein. Fragen Sie, wie ein gescheiterter Versand beim Kundenservice ankommt und wer eine Erstattung genehmigt.

Auch Testtransaktionen müssen die Plattformregeln einhalten. Kaufen Sie keine Scheinverkäufe oder Bewertungen, um einen erfolgreichen Start vorzutäuschen. Sichern Sie die Nachweise der Ablaufprüfung und halten Sie fest, wer jeden gefundenen Fehler behebt.

Bei einem bestehenden Shop gehört das Übergabedatum in den Bericht. Bestellungen aus der Zeit des alten TP können erst später erstattet werden. Weisen Sie diese Fälle jemandem zu, damit sie nicht zwischen den Agenturen verloren gehen.

Wochenumsatz mit Erstattungen und Zahlungen abgleichen

Der Bericht muss in einer Sprache vorliegen, die der Entscheider versteht. Vereinbaren Sie einen gleichbleibenden Berichtsstichtag. Ein Screenshot steigender Verkäufe zeigt der Finanzabteilung nicht, was auf dem Abrechnungskonto angekommen ist.

Beginnen Sie mit dem Wert bezahlter Bestellungen und ziehen Sie abgeschlossene Erstattungen für diese Bestellungen ab. Noch ausstehende Erstattungsanträge werden daneben ausgewiesen. Halten Sie unbezahlte Stornierungen getrennt, damit sie nicht doppelt abgezogen werden. Ordnen Sie Erstattungen dem Zeitraum des ursprünglichen Verkaufs zu. Gleichen Sie die Abrechnung separat ab, weil Geld später eingehen kann. Bewahren Sie den zulässigen Quellexport beim Bericht auf, damit die Finanzabteilung die Zahlen prüfen kann.

Weisen Sie Werbeausgaben gesondert aus. Jede Angabe zum Umsatz je eingesetztem Werbebudget braucht das zugehörige Attributionsfenster. Danach folgen der verfügbare Bestand für die nächste Aktion und die Entscheidung, die die Marke zur Nachbestellung treffen muss. Setzen Sie den Meldebestand anhand der bestätigten Lieferzeit fest und bestimmen Sie, wer die Bestellung freigibt.

Der TP sollte Abweichungen anhand echter Shopdaten erklären. Kommen viele Besucher auf eine Produktseite, bezahlen aber nur wenige, prüfen Sie Angebot und Kasse. Bezahlte, nie versandte Bestellungen müssen anhand der Lagerdaten geklärt werden. Benennen Sie den Verantwortlichen für die Korrektur und den Termin, an dem der Bericht ihre Wirkung zeigen soll.

Sprechen Sie eine versäumte Frist sofort an. Fehlen am Ende des zweiten Monats vereinbarte Dokumente, prüfen Sie den bisherigen Lieferverlauf. Hat die Marke ihre Preise nicht freigegeben, hat sie den Verzug mitverursacht. Liegen dem TP dagegen alle vereinbarten Beiträge vor und bleibt die Arbeit unbrauchbar, geben Sie keine zusätzlichen freiwilligen Ausgaben frei. Vereinbaren Sie im Rahmen des Vertrags einen datierten Nachholplan. Für jede fehlende Lieferung muss feststehen, welcher Nachweis sie abschließt. Setzen Sie den nächsten Prüftermin noch vor Ende des Gesprächs fest.

An Tag 90 prüfen Sie, ob das nächste Quartalsbudget gerechtfertigt ist. Messen Sie die Ergebnisse an den gemeinsam gebilligten Annahmen. Noch fehlende Startarbeiten werden getrennt von den Verkaufsergebnissen bewertet. Steht eine Neuvergabe an, helfen die Belege dabei, den nächsten Auftrag genauer zu fassen.

Der Leitfaden zur Auswahl eines Tmall Partners beschreibt die Prüfung vor der Beauftragung. Nehmen Sie die vereinbarten Startleistungen in das Briefing auf, das Sie über Compass einreichen.

Fragen für das Auftaktgespräch

Muss der Tmall Partner den Shop innerhalb von 90 Tagen eröffnen?

Dieser Zeitplan ist ein Vorschlag zur Zusammenarbeit und keine offizielle Eröffnungsfrist. Legen Sie die zu liefernden Dokumente getrennt von den Abhängigkeiten fest, die der TP nicht kontrolliert. Auch bei verzögerter Freigabe müssen ein Einreichungsbeleg, eine klare Übersicht fehlender Angaben und ein neuer Prüftermin vorliegen.

Wie beurteilt man einen TP, der einen schlecht geführten Shop übernimmt?

Erfassen Sie den Ausgangszustand, bevor Sie seine Ergebnisse bewerten. Verlangen Sie datierte Exporte von Bestellungen und Lagerbestand sowie die noch unerledigten Kundenfälle. Ordnen Sie Erstattungen für frühere Verkäufe einem Verantwortlichen zu. Das neue Team muss erklären, was es selbst beheben kann und wofür es die Marke oder den bisherigen Betreiber braucht.

Sollte die Marke sämtliche Kundendaten erhalten?

Verlangen Sie die Daten, die zur Prüfung von Verkäufen und Abrechnung nötig sind, möglichst zusammengefasst oder mit unkenntlich gemachten persönlichen Angaben. Der Tmall-Global-Vertrag beschränkt die Weiterverwendung und Offenlegung von Plattformdaten und regelt personenbezogene Informationen. Vor einem Export einzelner Kundendatensätze in gemeinsame Ordner oder an die Zentrale muss der TP die für Ihren Shop zulässige Berichtsform klären.

Eine Compass-Auswahlliste anfordern, mit dem aktuellen Stand Ihres Shops und den Leistungen, die der nächste Partner erbringen soll.

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